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Häufige Fragen (FAQ's)

Ist mein Dach für eine Photovoltaik-Anlage geeignet?

Das ideale Dach für eine Solar-Anlage (Solarstrom) ist nach Süden ausgerichtet und hat eine Dachneigung von ca. 30°. Aber auch Dächer, die in der Ausrichtung oder der Dachneigung von diesen Werten abweichen, können durch Einsatz von geeigneten Modulen zur Erzeugung von Solarstrom genutzt werden.

Um einen möglichst hohen Ertrag zu erzielen, sollte das Dach frei von Verschattungen sein. Bäume oder andere Gebäude sollten sich in genügendem Abstand befinden. Auf dem Dach sollten sich möglichst wenig störende Aufbauten befinden.

Welche Arten von PV-Modulen gibt es?

Es gibt zwei Arten von Photovoltaik-Modulen: Die Dünnschichtmodule und die kristallinen Module.

Dünnschichtmodule arbeiten zum Teil mit einer sehr dünnen Siliziumschicht, teilweise auch ohne diesen Grundstoff. Ihr Wirkungsgrad ist etwas niedriger. Dafür sind sie preisgünstiger.
Aufgrund ihres geringeren Wirkungsgrades eigenen sich Dünnschichtanlagen besonders für Investoren, die über sehr große Dach- oder Freiflächen verfügen.

Monokristalline und polykristalline Module basieren auf Siliziumzellen und haben einen hohen Wirkungsgrad , sind aber im Gegensatz zum Dünnschichtmodul teurer. Kristalline Module eignen sich insbesondere für Investoren, die den maximalen Ertrag aus kleineren oder mittleren Flächen herausholen wollen.

Wie hoch ist die Lebensdauer einer Photovoltaikanlage?

Bei Photovoltaikmodulen geht man von einer Lebensdauer von ca. 30 – 40 Jahren aus und in der Regel geben die Modulhersteller eine Leistungsgarantie von etwa 25 Jahren auf maximal 20% Leistungsverlust der Module. Das Dachgestell ist meistens aus Aluminium oder Edelstahl und hat eine sehr hohe Lebensdauer.

Wie hoch ist die Vergütung pro eingespeister KWh und wie kommt man an das Geld?

Die Einspeisevergütung wird durch das EEG geregelt. Die Höhe der Vergütung ist abhängig von der Art und Größe der Photovoltaik-Anlage und der Inbetriebnahme der Anlage. Sie erhalten 20 Jahre lang die im Jahr der Inbetriebnahme gültige Einspeisevergütung.

Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen bis 30 KW Leistung
Inbetriebnahme Degression zum Vormonat Einspeisevergütung
2011 13,00% 28,74 Cent je kWh
     
Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen bis 100 KW Leistung
Inbetriebnahme Degression zum Vormonat Einspeisevergütung
2011 13,00% 27,33 Cent je kWh
     
Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen bis 1 MW Leistung
Inbetriebnahme Degression zum Vormonat Einspeisevergütung
2011 13,00% 25,86 Cent je kWh
     

Mit dem regionalen Netzbetreiber wird ein Einspeisevertrag geschlossen, der die gesetzlichen Regelungen, wie z.B. die Vergütung, Zahlungsweise und Gebühren aufführt. Für die Einspeisung in das öffentliche Netz wird die Zähleranlage um einen zusätzlichen Zähler erweitert.

Ist die Versicherung der Anlage sinnvoll?

Es ist zu empfehlen, die Anlage gegen Elementarschäden (Sturm, Hagel etc.) zu versichern. Innerhalb der Gebäudeversicherung sind nach Absprache mit der Versicherung diese Schäden meistens gedeckt, führen aber durch die Erhöhung des Gebäudewertes meist zu Prämien-erhöhungen.

Höheren Versicherungsschutz bieten Allgefahrenversicherungen, die zusätzlich Diebstahl, Blitzschlag, Überspannung, Ertragsausfall usw. absichern.

Verursachen Photovoltaikanlagen Elektrosmog?

Wie alle Elektroinstallationen erzeugen auch Photovoltaik-Anlagen elektromagnetische Wellen und Felder. Allerdings nur tagsüber, wenn die Anlage von der Sonne beschienen wird und in Betrieb ist. Bei Dunkelheit und nachts sind keine Ströme und Spannungen mehr messbar.

Die Kabel einer Photovoltaik-Anlage, die in das allgemeine Stromnetz einspeisen, erzeugen niederfrequente elektrische Wechselfelder. Außerdem entstehen durch die Wechselrichter der Anlage, dem Bindeglied zwischen hauseigener Solarstromanlage und öffentlichem Stromnetz, sowohl magnetische Felder als auch hochfrequente Strahlung. Beide können das Wohlbefinden sensibler Menschen stören.

Wird bei der Herstellung der PV-Module mehr Energie benötigt, als diese je erzeugen können?

Das ist Vergangenheit. Bezogen auf die heute zur Verfügung stehende Nutzungsdauer der
Solarmodule und verbesserte Fertigungsmethoden trifft diese Aussage nicht mehr zu.

Muss eine PV-Anlage regelmäßig gereinigt und gewartet werden?

Eine Photovoltaik-Anlage arbeitet fast wartungsfrei, da es keine bewegten Teile gibt. Gelegentliche Kontrolle der Leistung gibt einen Hinweis, ob die Anlage noch störungsfrei arbeitet. Verschmutzung der Solarmodule führt zu einem geringeren Ertrag, aber in der Regel werden Staub und andere Ablagerungen auf natürliche Weise durch den Regen weggespült (Selbstreinigungs-Effekt).

 
 

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